AM-SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG
VÖGEL IM ALLGEMEINEN
Unsere Schädlingsbekämpfung in Koblenz und Umgebung umfasst auch effektive Maßnahmen zur Vogelabwehr und Taubenabwehr in Koblenz.
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TAUBEN
Stadttauben sind überwiegend verwilderte Nachkommen domestizierter Haustauben. Sie haben sich an das Leben in Städten und Gemeinden angepasst und nutzen Gebäude als Ruhe, Nist und Aufenthaltsplätze. Vorsprünge, Dachbereiche, Innenhöfe, Brücken und andere geschützte Gebäudebereiche bieten hierfür geeignete Strukturen.
Wo sich größere Gruppen dauerhaft aufhalten, können erhebliche Mengen an Kot, Federn und Nistmaterial anfallen. Dies kann zu Verschmutzungen und einem erhöhten Reinigungsaufwand führen. Besonders in Lebensmittelbetrieben, auf technischen Anlagen und in anderen hygienisch sensiblen Bereichen kann deshalb eine fachgerechte Vogelabwehr erforderlich sein.
Die am häufigsten vorkommende Taube ist die Felsentaube. Sie ist etwa 33 cm lang, hat eine Flügelspannweite von etwa 63 cm und wiegt ca. 330g. Es gibt keine äußerlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Kopf, Hals, Brust und Rücken sind blaugrau,ausgeprägter glänzend gelblich, grünlich und rötlich-violett schimmernder Färbung den Nacken entlang und an den Schwingen. Der Schwanz und die Flügelspitzen sind dunkel, die Flügel haben zwei schwarze Streifen. Der Schnabel ist dunkelgrau bis pink. Sie hält sich meistens an Felsenklippen, an der Meeresküste, im Landesinneren, in Berggebieten, aber auch als Straßentaube weltweit in Städten auf.
Die Ringeltaube ist mit 38-43 cm um einiges größer als eine Straßentaube. Ihre Flügelspannweite beträgt 75 bis 80 cm. Man erkennt Sie an ihrem weißen „Halsband“, Kopf und Rücken sind blaugrau, Schwanz- und Flügelspitzen sind dunkel. Die Brust ist graurosa, die Iris ist gelb. Ihr Gewicht liegt zwischen 460 bis 570 g. Sie hält sich in Wäldern, Parks , Feldgehölzen, Mooren, aber auch in Städten und Dörfern auf.
Die Hohltaube ist 32 cm groß, hat eine Flügelspannweite von ca. 70 cm und wiegt etwa 350g. Ihre Brust ist blassrötlich, die Seiten, das Hinterteil und der Hals sind grün, das Gefieder ist blaugrau und ohne weiße Farbe. Zu ihrem Lebensraum gehören Waldinseln in offener Landschaft, die aus Laub-, Misch- und Kiefernwäldern bestehen.
Die Türkentaube ist etwa 32 cm groß, hat eine Flügelspannweite von 47 bis 55 cm und wiegt ca. 150 bis 200 g. Ihr Gefieder ist hell – beigebraun, nur an den Flügelspitzen etwas dunkler und am Kopf und Unterseite ein wenig heller. Am auffälligsten ist ihr schwarzer Nackenring. Sie halten sich die meiste Zeit in Parks und Gärten auf. Sie sind immer in der Nähe von Siedlungen und nutzen Nadelbäume, um zu brüten.
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SPERLING – HAUSSPERLING (SPATZ)
Der Haussperling ist eine Vogelart der Familie der Sperlinge und wird auch Spatz genannt. Er ist nur 14 – 16 cm groß und hat ein Gewicht von 30 g. Im Normalfall wird er zwischen 4 und 5 Jahre alt. Sein Gefieder ist unauffällig graubraun gefärbt, sein Schnabel ist kräftig. Die Geschlechter unterscheiden sich lediglich in ihrer Färbung. Die Männchen sind etwas auffälliger und kontrastreicher, sie haben eine schwarze Kehle, weiße Wangen, einen grauen Scheitel, braune Streifen an den Kopfseiten. Der Rücken sowie die Flügel sind in verschiedenen Brauntönen gefärbt. Ihr graubrauner Kopf hat einen hellen Überaugenstreifen.
Sie halten sich in der Nähe von oder an Häusern auf, um ihre Nester unter Dachpfannen zu bauen. Bereits seit mehreren Jahren verringert sich der Bestand der Sperrlinge. Es wird geschätzt, dass seit Anfang der 70er Jahre sich ihre Anzahl um die Hälfte reduziert hat. Das liegt zum einen an dem geringeren Nahrungsangebot und zum anderen an den Häusersanierungen und Fassadenversiegelungen, die es dem Sperling erschweren zu nisten. Sperlinge halten sich öfters bei Lebensmittelunternehmen bzw. Supermärkten auf, um nach Nahrung zu suchen. Dabei suchen sie nicht nur vor dem Eingang sondern fliegen auch in das Gebäude hinein. In so einem Fall wird es schwer sein, die Sperlinge wieder aus dem Gebäude entfernen zu können. Die Spatzen „Falltür“ Falle (Foto) ist zur Anwendung innerhalb von Gebäuden konzipiert.
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STARE
Stare sind eine artenreiche Vogelfamilie. Es gibt 25 Gattungen und ca. 115 Arten. Sie haben einen gelben Schnabel, schwarze Federn und kräftige Füße. Die Nester werden bei den meisten Arten in Hohlräumen gebaut. Sie sind sehr gesellige Vögel und leben gerne im offenen Feld. Dabei ernähren sie sich von Insekten und Früchten. Es gibt aber auch Arten, die Allesfresser sind und sich eher um Siedlungen aufhalten.
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HYGIENE UND GESUNDHEIT
Vögel können wie andere Tiere Krankheitserreger und Parasiten tragen. Ob daraus ein gesundheitliches Risiko entsteht, hängt insbesondere von der jeweiligen Vogelart, der Situation und der Art des Kontaktes ab. Ein besonderes Augenmerk ist auf Bereiche mit größeren Mengen an Kot, Federn oder Nistmaterial zu legen.
Bei der Reinigung stark verschmutzter Flächen kann insbesondere trockener Kot Staub entwickeln. Deshalb sind bei entsprechenden Arbeiten geeignete Hygiene und Arbeitsschutzmaßnahmen sinnvoll. Dazu können je nach Situation Handschuhe, Schutzkleidung und Atemschutz gehören.
Eine mögliche durch Vögel übertragbare Erkrankung ist die Ornithose. Sie wird durch das Bakterium Chlamydia psittaci verursacht und kann unter anderem durch das Einatmen kontaminierter Staubpartikel übertragen werden. In Deutschland handelt es sich nach Angaben des Robert Koch Instituts um eine seltene Infektionskrankheit.
Bei unserer Arbeit bewerten wir deshalb immer die konkrete Situation vor Ort und wählen Maßnahmen, die sowohl hygienische Anforderungen als auch den Tierschutz berücksichtigen.“