Mäuse

MÄUSEBEKÄMPFUNG

MÄUSE SIND NAHRUNGSSCHÄDLINGE

Mäuse zählen zu den sogenannten Schadnagern und sind hier als die größten Nahrungsmittelschädlinge anzusehen. Deswegen sind Mäuse ein allgemeines Problem in allen Bereichen und nicht nur z.B. in Privaten Haushalten oder Lebensmittelproduzierenden oder Lebensmittelverarbeitenden Betrieben da, sondern wirklich in allen Bereichen.

EINDRINGEN IN DIE GEBÄUDE

Ein Eindringen in die Gebäude kann leider nicht gänzlich vermieden werden. Denn eine Maus benötigt einen Spalt von der Größe eines Bleistiftes. Selbstverständlich kann man selbst das Befallsrisiko senken indem man an Türen die nicht richtig am Boden abschließen Türbesen befestigen die auch bis komplett zum Boden hin reichen. Bei Kellerfenstern darauf achten das diese möglichst Dauerhaft geschlossen sind. Sollten die Fenster jedoch wegen Lüftungszwecken offen bleiben müssen kann man ein Feinporiges V2A Netz oben über das Lüftungsgitter montieren. Hier ist auch darauf zu achten das die Lüftungsgitter komplett abschließen und Keine offenen Spalten vorhanden sind die das Eindringen ermöglichen würden. Alle Zugänge von Rohren Kabeln usw. die aus dem Haus nach draußen gehen sollten unbedingt Massiv abgedichtet werden.

SCHADWIRKUNG

Hausmäuse richten in den Gebäuden wenn Sie einmal drin sind oft große Schäden an. Der Schaden durch Mäuse kann z.B. dadurch entstehen das diese Lebensmittel anfressen. Mäuse bevorzugen zwar Getreide oder Getreideprodukte. Aber Grundsätzlich ist die Maus ein Allesfresser und damit sind alle Lebensmittel potenzielle Nahrungsmittel für die Maus.
Ein weiteres Gesundheitsrisiko geht von dem Urin und Kot der Mäuse aus. Die Mäuse verlieren sowohl den Kot als auch den Urin ständig bei Ihrer Bewegung. Neben dem Gesundheitlichen Risiko haben wir hier auch noch ein unterumständen starkes Geruchsproblem.
Auch als Bedrohung zu sehen ist das Mäuse elektrische Kabel annagen. Hierdurch können Kurzschlüsse und ggf. sogar Brände Ausgelöst werden. In Industriellen Betrieben kann so eine Situation dazu führen das es zum Stillstand einer gesamten Produktionslinie oder sogar zum erliegen des gesamten Unternehmens kommt.
Es besteht auch die Gefahr das ein ganzer Betrieb vorrübergehend geschlossen werden muss wenn der Befall nicht Frühzeitig (z.B. durch ein Monitoring System) festgestellt wird. Denn hier liegt ein grober Verstoß gegen die Lebensmittelhygiene Verordnung vor!

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HAUSMAUS (MUS MUSCULUS)

DIE HAUSMAUS IM ALLGEMEINEN:

Die Hausmaus ist Weltweit vorkommend und hält sich überwiegend in Gebäuden auf. Im Sommer ist die Hausmaus auch im Freiland anzutreffen. Im Bereich Herbst / Winter zieht sie sich jedoch wieder in die Gebäude oder Silos zurück. Die Lebensweise ist in Familienverbänden. In den überwiegenden Fällen sind die Mäuse Nachtaktiv und sehr scheu. Die Mäuse sind extrem gute Kletterer. Somit müssen alle Bereiche bei einer Befallsermittlung / Mäusebekämpfung mit durch den Kammerjäger Einbezogen werden.

AUSSEHEN:

– Kopf / Körper Länge bis ca. 9 cm
– Schwanzlänge ca. 10 cm
– Gesamtlänge bis zu ca. 19 cm
– Gewicht im Durchschnitt ca. 30 g
– Farbe graubraun
– Kopf mit Spitzer Schnauze & leicht behaarten Ohren

ENTWICKLUNG:

– Pro Wurf ca. 6 Junge
– Pro Jahr sind bis zu 8 Würfe normal
– Nach ca. 35 Tagen sind die Jungtiere bereits Geschlechtsreif
– Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 1 1/2 Jahren

BEFALLSMERKMALE:

– Kot
– Schmierspuren
– Lebende & tote Mäuse
– Angefressene Lebensmittel
– Angefressene Gegenstände
– Urinspuren
– Unangenehmer Geruch

LEBENSWEISE:

– In Gebäuden
– Allesfresser (bevorzugt jedoch Getreide)
– Geringe Nahrungsmenge pro Tag (ca. 3 – 4g pro Tag)
– Braucht Keine Flüssigkeit (Flüssigkeitsbedarf wird meistens über Nahrung selbst gedeckt)
– Guter Geruchssinn

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FELDMAUS (MICROTUS ARVALIS)

AUSSEHEN:

– Kopf / Körper Länge bis ca. 16 cm
– Schwanzlänge ca. 5 cm
– Gesamtlänge bis zu ca. 19 cm
– Gewicht bis ca. 60 g
– Farbe graubraun, dunkelbraun oder hellbraun
– Der Körper wirkt recht plump

ENTWICKLUNG:

– Pro Wurf ca. 7 Junge
– Pro Jahr sind bis zu 15 Würfe möglich
– Nach ca. 14 Tagen sind die Jungtiere bereits Geschlechtsreif

BEFALLSMERKMALE:

– Kot
– Schmierspuren
– Lebende & tote Mäuse
– Angefressene Lebensmittel
– Angefressene Gegenstände
– Urinspuren
– Unangenehmer Geruch

LEBENSWEISE:

– Bevorzugt Wiesen, Ackerland oder Weiden
– Lebt überwiegend unter der Erdoberfläche
– Jahreszeitlich unterschiedlich aktiv (Sommer / Tagaktiv & Winter / Nachtaktiv)
– Zerstören die Grasnarbe
– Nahrung sind überwiegend Pflanzen

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RÖTELMÄUSE

AUSSEHEN:

– Kopf / Körper Länge bis ca. 12 cm
– Schwanzlänge bis ca. 6 cm
– Gewicht bis ca. 40 g
– Farbe rotbraun am Rücken und der Bauch ist Weißlich
– Kleine Augen & Ohren
– Stumpfe Nase

ENTWICKLUNG:

– Pro Wurf ca. 4 Junge
– Nach ca. 30 Tagen sind die Jungtiere bereits Geschlechtsreif
– Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 1 1/2 Jahren

BEFALLSMERKMALE:

– Kot
– Schmierspuren
– Lebende & tote Mäuse
– Angefressene Lebensmittel
– Angefressene Gegenstände
– Urinspuren
– Unangenehmer Geruch

LEBENSWEISE:

– Bevorzugt Schattige Bereiche in Waldgebieten, Weiden oder Heckenbereiche
– Lebt überwiegend unter der Erdoberfläche
– Tag & Nachtaktiv

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WALDMAUS (APODEMUS SYLVATICUS)

AUSSEHEN:

– Kopf / Körper Länge bis ca. 11 cm
– Schwanzlänge bis ca. 12 cm
– Gewicht bis ca. 35 g
– Farbe gelb bis braungrauer Rücken und der Bauch ist Weißlich
– Große Augen & Ohren

ENTWICKLUNG:

– Pro Wurf ca. 7 Junge
– Pro Jahr gibt es ca. 3 Würfe
– Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 2 Jahren (stark Lebensraum abhängig)

BEFALLSMERKMALE:

– Kot
– Schmierspuren
– Lebende & tote Mäuse
– Angefressene Lebensmittel
– Angefressene Gegenstände
– Urinspuren
– Unangenehmer Geruch

LEBENSWEISE:

– Bevorzugt Bereiche in Waldgebieten oder Heckenbereiche
– Im Winter häufiges Eindringen in den Lebensraum des Menschen
– Nahrung ist Jahreszeitlich unterschiedlich (Frühjahr & Frühsommer: Schnecken und Insekten, Im Restlichen Jahr Baumsamen von Weißdorn, Esche, Linde & Eiche)
– Nachtaktiv

Achtung: Nicht alle Mäusearten dürfen Bekämpft werden!

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BEKÄMPFUNG DER HAUSMAUS IN PRIVATEN HAUSHALTEN

In privaten Haushalten werden wir als Professionelle Schädlingsbekämpfer erst aktiv, wenn dort ein Befall festgestellt wird. Der Ablauf einer Mäusebekämpfung läuft so ab das einer unser Kammerjäger zu Ihnen kommt und sich den gesamten Wohnbereich ansehen wird. Diese Inspektion erfolgt meistens vom Keller bis zum Dachboden. Denn hier muss sich unser Kammerjäger einen Überblick verschaffen wo und in welchen Bereichen ein Befall besteht. Mit professionellem und geübtem Blick findet er dinge die ansonsten übersehen worden wären. Dieses Vorgehen ist wichtig den hierdurch legt der Kammerjäger fest wo und in welchen Bereichen eine Mäusebekämpfung durchgeführt werden muss.
Für die Bekämpfung stehen verschiedene Möglichkeiten zu Verfügung. Unser Kammjäger vor Ort wird Sie Individuell Beraten welche möglichen Bekämpfungsverfahren für Sie infrage kommen würden.
Sollten für die Bekämpfung der Hausmäuse Fraßköder zum  Einsatz kommen ist dies Kein Problem und stellt auch Keine Gefahr für Sie und Ihre Familie da! Auch für Haustiere in der Wohnung bestehen Keine Gefahren!
Die Eingesetzten Köder zur Mäusebekämpfung werden in speziellen Köderboxen aus Kunststoff Ausgebracht. Diese Boxen sind fest verschlossen und können nur mit einem speziellen Schlüssel geöffnet werden. Somit ist gewährleistet das Keine Nichtzielorganismen an diese Köder heran kommen können. Die Öffnungen der Mäuseköderboxen sind recht klein so dass hiermit ebenfalls ein Schutzmechanismus besteht. Die Mäuseköder sind in der Box so eingeklemmt das diese mit den Fingern / Pfoten (wenn man diese in die kleine Öffnung steckt) nicht erreicht werden können.

Die Mäuseköder sind zusätzlich mit dem Bitterstoff Bitrex versetzt. Somit ist aufgrund des Bitterstoffes eine Aufnahme durch den Menschen eigentlich nicht möglich. Außerdem ist die Wirkstoffmenge in einem Mäuseköder zu gering als dass diese einen Schaden bei Menschen anrichten könnte.
Alle Boxen werden zusätzlich mit einem Warnaufkleber versehen.

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BEKÄMPFUNG HAUSMAUS IM INDUSTRIELLEN

Im Gewerblichen Bereich können wir bereits vor einem Befall aktiv werden. Hier bieten wir spezielle Service / Wartungsverträge an.
Der Vorteil hier ist das unsere Schädlingsexperten damit Regelmäßig im Unternehmen für die Kontrollen sind. Unsere Schädlingsexperten haben dann ein spezielles Monitoringsystem Aufgebaut an den besonderen Risikopunkten. In vielen gängigen Vorschriften wie die Lebensmittelhygieneverordnung, HACCP, BRC, IFS oder AIB wird das Monitoring ja gefordert und festgelegt. Auch in diesen Dingen der Vorschriften kennen sich unsere Schädlingsexperten perfekt aus und können Sie hier beraten.

Das Monitoring erfolgt üblicherweise erst mal mit Ungiftigen Nachweisködern (Ausnamen sind Bereiche die mit einer Permanentbeköderung gemäß der Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) Eingerichtet worden sind). Deswegen erfolgt vor der Installation des Monitoringsystem eine Risiko & Gefahrenanalyse für Ihr Objekt durch unsere Erfahrenen Schädlingsexperten.
Der Vorteil eines Regelmäßigen Kontrollsystem ist das ein bestehender Befall schneller / früher festgestellt wird. Hierbei kann man den Anfraß an den verwendeten Ködern in der Mäusebox feststellen.
Die Verwendeten Köder sind entweder Pastenköder oder Hartköder. Beide haben den Vorteil dass diese Verschleppungssicher sind.
Wenn ein Befall festgestellt wird, werden die Köder auf Toxische Köder Umgestellt. Auch wird darauf geachtet das nur Verschleppungssichere Mäuseköder verwendet werden. Die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) zur Bekämpfung von Mäusen werden hierbei eingehalten.

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WELCHE BEKÄMPFUNGSPRODUKTE, TÖTUNGSPRODUKTE UND FALLEN GIBT ES FÜR MÄUSE?

Man unterscheidet hierbei drei Arten, die chemischen Materialien, die mechanischen Fallen und die Lebendfallen zur Mäusebekämpfung.

CHEMISCHE PRODUKTE ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG:

– Pastenköder
– Festköderblöcke
– Schaum
– Flüssigköder
– Köderweizen
– Köderhaferflocken

MECHANISCHE PRODUKTE ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG:

– Mäuseschlagfalle
– Elektrische Mäusefallen

PRODUKTE ZUM LEBENDFANG VON MÄUSEN:

– Mäuselebendfalle

 PASTENKÖDER ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Es gibt verschiedene Formen von Pastenködern. Die Pastenköder gibt es in fertigen Portionsbeuel (ab ca. 10g pro Beutel), Köderdosen (meistens rund und mit ca. 15g pro Dose), Köderschalen (meistens Rechteckig und ca. 50g – 100g), Kartusche (ca. 300g Inhalt).
Die Köder enthalten einen Geruchsstoff zum Anlocken der Mäuse. Der Duft des Köders ist je nach Produkt und Hersteller völlig unterschiedlich. Der Geruchstoff reicht in seiner Wirkung jedoch nicht besonders weit. Somit ist ein Anlocken durch einen Köder in ein Gebäude ausgeschlossen.
Bei den Pastenköder handelt es sich um Fraßköder. Somit nehmen die Mäuse das Produkt als Nahrung zu sich.
Die Köder enthalten Rodentizide (Stoffe zur Verhinderung der Blutgerinnung) der Wirkstoffgruppe I (für Laien & Sachkundige Verwender) oder der Wirkstoffgruppe II (Nur für Sachkundige Verwender). Aber auch der Laie muss sich an die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) halten.
Die Köder dürfen nur in hierfür geeigneten Köderboxen Ausgebracht werden

FESTKÖDERBLÖCKE ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Es gibt verschiedene Formen und Größen von Festködern. Die Festköder unterscheiden sich sehr stark in Ihrem Äußeren Erscheinungsbild. Die Festköderblöcke sind von ca. 15g bis 200g schwer. Ihre Äußere Form kann Zylindrisch, Quadratisch, Rechteckig oder Scheibenartig sein. Auch andere Formen sind am Markt erhältlich.
Die Köder enthalten einen Geruchsstoff zum Anlocken der Mäuse. Der Duft des Köders ist je nach Produkt und Hersteller völlig unterschiedlich. Der Geruchstoff reicht in seiner Wirkung jedoch nicht besonders weit. Somit ist ein Anlocken durch einen Köder in ein Gebäude ausgeschlossen.
Bei den Festködern handelt es sich um Fraßköder. Somit nehmen die Mäuse das Produkt als Nahrung zu sich.
Die Köder enthalten Rodentizide (Chemische Stoffe zur Bekämpfung von Schadnagern). Hierbei handelt es sich meistens um sogenannt Antikoagulantien aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten (Blutgerinnungshemmer) der Wirkstoffgruppe I (für Laien & Sachkundige Verwender) oder der Wirkstoffgruppe II (Nur für Sachkundige Verwender). Aber auch der Laie muss sich an die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) halten.
Die Köder dürfen nur in hierfür geeigneten Köderboxen Ausgebracht werden.

SCHAUM ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Aktuell gibt es nur einen einzigen Schaum zur Hausmausbekämpfung der in Deutschland eine Zulassung hat. Dieser Schaum enthält den Wirkstoff Coumatetralyl und darf gemäß der Vorgabe des UBA (Umwelt Bundesamt) auch durch den Laien verwendet werden.
Der Schaum kann in Bereichen Eingesetzt werden in denen andere Fraßköder nicht ausgelegt werden können z.B. in Kabelkanälen usw.
Der Schaum bleibt dann an Teilen der Mäuse kleben wenn diese sich in diesem Bereich Bewegen und wird dann später über die Fell- Körperpflege aufgenommen.
Der Köder enthält ein Rodentizid (Stoff zur Verhinderung der Blutgerinnung) der Wirkstoffgruppe I (für Laien & Sachkundige Verwender). Aber auch der Laie muss sich an die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) halten.

FLÜSSIGKÖDER ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Aktuell gibt es nur einen einzigen Schaum zur Hausmausbekämpfung der in Deutschland eine Zulassung hat. Dieser Köder ist ein Flüssigköder und dient hier als Tränke für die Hausmaus. Deswegen wird dieser Flüssigköder auch in speziellen Köderboxen ausgebracht als tränke. Hierbei ist darauf zu achten das nichts daneben läuft um eine Fremdgefährdung auszuschließen.
Der Köder enthält ein Rodentizid (Stoff zur Verhinderung der Blutgerinnung) der Wirkstoffgruppe II (Nur Sachkundige Verwender).

KÖDERWEIZEN ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Es gibt verschiedene Verpackungsformen für Köderweizen. Hierbei ist es egal ob die Verpackung aus einer Papierart oder Kunststoff besteht. Es ist auch egal ob die Verpackung durchsichtig ist oder nicht. Der Inhalt der tüten variiert zwischen ca. 50g & 200g. es gibt den Weizen auch lose im Eimer mit großer Menge. Die Farbe des Köderweizen ist ebenfalls völlig unterschiedlich. Aber alle Wirkstoffhaltigen Köder sind aus Sicherheitsgründen Farbig eingefärbt damit eine Verwechselung mit nicht Behandeltem Weizen ausgeschlossen werden kann.
Bei den Köderweizen handelt es sich um Fraßköder. Somit nehmen die Mäuse das Produkt als Nahrung zu sich.
Die Köder enthalten Rodentizide (Stoffe zur Verhinderung der Blutgerinnung) der Wirkstoffgruppe I (für Laien & Sachkundige Verwender) oder der Wirkstoffgruppe II (Nur für Sachkundige Verwender). Aber auch der Laie muss sich an die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) halten.
Die Köder dürfen nur in hierfür geeigneten Köderboxen Ausgebracht werden.

KÖDERHAFERFLOCKEN ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG

Es gibt verschiedene Verpackungsformen für Köderhaferflocken. Hierbei ist es egal ob die Verpackung aus einer Papierart oder Kunststoff besteht. Es ist auch egal ob die Verpackung durchsichtig ist oder nicht. Der Inhalt der tüten variiert zwischen ca. 50g & 200g. es gibt den Weizen auch lose im Eimer mit großer Menge. Die Farbe der Haferflocken ist ebenfalls völlig unterschiedlich. Aber alle Wirkstoffhaltigen Köder sind aus Sicherheitsgründen Farbig eingefärbt damit eine Verwechselung mit nicht Behandelten Haferflocken ausgeschlossen werden kann.
Bei den Köderhaferflocken handelt es sich um Fraßköder. Somit nehmen die Mäuse das Produkt als Nahrung zu sich.
Die Köder enthalten Rodentizide (Stoffe zur Verhinderung der Blutgerinnung) der Wirkstoffgruppe I (für Laien & Sachkundige Verwender) oder der Wirkstoffgruppe II (Nur für Sachkundige Verwender). Aber auch der Laie muss sich an die Vorgaben des UBA (Umwelt Bundesamt) halten.
Die Köder dürfen nur in hierfür geeigneten Köderboxen Ausgebracht werden.

MÄUSESCHLAGFALLEN

Es gibt eine riesige menge an verschiedensten Mäuseschlagfallen. Der Hauptunterschied ist das Material aus welchem die Schlagfallen bestehen. Es gibt die Möglichkeit von Schlagfallen deren Bodenblatte aus Holz besteht (wird häufig im Privaten eingesetzt) und Schlagfallen deren Bodenplatte aus Kunststoff besteht. Der große Nachteil bei Schlagfallen bei den die Bodenplatte aus Holz ist besteht darin das wenn eine Maus damit getötet worden ist die Falle den Geruch annimmt und somit oft nicht mehr attraktiv für weitere Mäuse ist und somit entsorgt werden muss. Mäuseschlagfallen bei denen die Bodenplatte aus Kunststoff besteht passiert dieses nicht. Wenn mit diesen Schlagfallen Mäuse getötet worden sind können diese wieder gereinigt werden und können wieder eingesetzt werden.
Bei dem Einsatz von Mäuseschlagfallen ist es wichtig die Fallen richtig zu positionieren. Die Schlagfallen sollten auf den Laufwegen der Mäuse positioniert werden.
Um die Mäuseschlagfalle attraktiv zu gestalten sollten Lockstoffe für die Fallen benutzt werden.
Aus Sicherheitsgründen sollten Mäuseschlagfallen auch nicht einfach offen hingestellt werden. Die Schlagfallen sollten idealerweise in einer Schlagfallenbox aufgestellt werden.
Wenn mit Mäuseschlagfallen gearbeitet wird sollten die Fallen in regelmäßigen abständen auf Ihr Fangergebnis Kontrolliert werden.

ELEKTRISCHE MÄUSEBOXEN

Bei den elektrischen Mäuseboxen gibt es zwei verschieden Arten der Fallen. Die Singlefalle und die Multifalle. Bei der Singlefalle kann immer nur eine Maus getötet werden pro Fallengang. Das bedeutet das wenn eine Maus in der Falle ist und getötet worden ist, ist die Falle bis zu Ihrer Entleerung nicht mehr funktionsfähig. Bei der Multifunktionsfalle ist das anders. Diese Falle kann bis zu 10 Mäuse töten bevor Sie geleert werden müsste. Wenn eine Maus in der Box getötet worden ist wird diese automatisch in einen Fangbehälter der Box gebracht. Somit ist die Falle direkt wieder funktionsfähig.
Das töten der Maus erfolgt durch einen Hochspannungsschock. In der Falle befinden sich am Boden Metallplatten welche unter Strom stehen. Die Fallen werden mit Handelsüblichen Batterien betrieben. Die Fallen sind von Ihrer Konstruktion so beschaffen das diese einen Schutz für Kinder und Haustiere haben.

LEBENDFALLEN FÜR MÄUSE

Bei den Mäuselebendfallen gibt es in der Ausführung und Optik gravierende unterschiede. Diese gibt es als Gitterboxen oder geschlossene Boxen aus Metall oder Kunststoff mit Sichtfenster oben um den Erfolg der Falle zu Kontrollieren.
Wenn mit Lebendfallen gearbeitet wird muss zwingend gewährleistet sein das die Lebendfallen mehrmals in 24 Stunden auf Fangerfolg kontrolliert werden.

KÖDERBOXEN FÜR MÄUSEKÖDER

Bei den Mäuseköderboxen gibt es eine riesige Menge an verschiedenen Formen und Arten. Die Mäuseboxen sollten entweder aus Kunststoff oder Metall sein. Denn diese sind verschleppungssicher. Es gibt auch noch Pappboxen, jedoch gelten diese als nicht sicher. Somit sollte möglichst auf deren Einsatz verzichtet werden. Die Meisten Mäuseköderboxen aus Kunststoff und Metall sind verschlossen und lassen sich nur mit einem Schlüssel öffnen (die Schlüssel sind von Box zu Box völlig Unterschiedlich).
Für besonders gefährdete Bereiche gibt es auch Hochsicherheitsboxen aus Metall
Als Boxen für die Mäusebekämpfung können auch Rattenköderboxen verwendet werden. In Bereichen in welchen Keine Handelsüblichen Köderboxen genutzt werden können muss geschaut werden welche Alternativen genutzt werden können. In Kabelkanälen kann z.B. Schaum benutzt werden. Für Hohlwände oder Abgehangene Decken gibt es ein spezielles System mit dem Namen Baitsafe.
Die Köderboxen sind so beschaffen das Kinder oder Haustiere nicht an den jeweiligen Köder heran kommen können.
Wichtig ist auch das auf entsprechende Warnaufkleber mit Hinweisen für den Notfall geachtet werden muss!

SCHLAGFALLENBOXEN FÜR MÄUSE

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Schlagfallenboxen in Ihrem Material und in Machart. Die Boxen bieten meistens platz für eine oder zwei Schlagfallen. Es gibt jedoch auch Modelle in welchen mehr Schlagfallen Platz finden.
Aus Sicherheitsgründen sollten Schlagfallen nicht offen Aufgestellt werden.
Bei den meisten Schlagfallenboxen kann man von Außen bereits erkennen ob die Falle noch aktiv ist oder nicht. Die Boxen haben hierfür entweder einen Transparenten Deckel oder spezielle kleine Öffnungen an welchen man sieht ob die Schlagfalle noch gespannt ist oder ausgelöst worden ist.

WAS SIND HOCHSICHERHEITSBOXEN FÜR MÄUSE?

Für besonders Sensible und gefährdete Bereiche gibt es sogenannte Hochsicherheitsboxen. Diese Boxen bestehen in Ihrem Äußeren aus einem recht robusten Metall. Diese Boxen können nur mit einem Spezialschlüssel geöffnet werden. Ein Öffnen der Box auch mit Gewalt ist hier extrem schwierig und bedarf größerer Anstrengung an Kraft und Werkzeug.
Die Köder sind im inneren ebenfalls so positioniert das man auch nicht danach von außen angeln kann oder diese sonst auf normalem Wege erreichen kann.
Für die Befestigung der Hochsicherheitsboxen gibt es ganz Spezielle Wandhalterungen für die Befestigung. Bei Nicht festen Untergründen gibt zusätzlich die Möglichkeit von Extrem stabilen Erdankern zur Befestigung der Hochsicherheitsboxen.

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WIE KANN ICH IN ABGEHANGENEN DECKEN / ODER HOLRÄUMEN VON WÄNDEN MÄUSEKÖDER AUSBRINGEN?

Oft befindet sich ein Mäusebefall in einem Bereich an welchen man selbst nicht direkt heran kommt. Man hört die Mäuse in der Wand oder der Decke laufen, aber man kommt an diese Bereiche nicht heran um dort Köderboxen Aufzustellen. Schließlich möchte man ja auch nicht die halbe Wand oder Decke einreißen.
Für diese Bereiche gibt es eine gute Möglichkeit trotzdem ohne riesigen Aufwand zu Bekämpfen.
Hier eignet sich das sog. Baitsafe Ideal. Es ein Ködersystem mit welchem man auch diese Bereiche Beködern kann und somit auch hier eine erfolgreiche Mäusebekämpfung erreichen kann.
Bei dem Baitsafe handelt es sich um ein System welches direkt und fest in die Wand/Decke eingesetzt wird. Hierzu wird ein Loch (Durchmesser 90mm) in den betroffenen Bereich gebohrt. In diese Bohrung wird dann das Baitsaife eingesetzt und verankert. Der eigentliche Halter bleibt dann fest hier. Die Frontblatte kann dann mit einem Spezialschlüssel abgenommen werden. An diesem befindet sich eine Köderstange (Diese kann in Ihrer länge dem vorhanden Platz angepasst werden). An dieser Köderstange können dann die Mäuseköder befestigt werden. Die Frontplatte wird dann wider mit dem Gehäuse verbunden.
Mit diesem System ist eine Kontrollierte Form der Beköderung jederzeit möglich. Die Köderannahme kann regelmäßig Überwacht und Kontrolliert werden.
Die Frontplatte ist in einem unauffälligem Design gearbeitet und bietet hierdurch auch die Einsatzmöglichkeit in Kundenfrequentierten Bereichen.

LOCKSTOFFE FÜR MÄUSESCHLAGFALLEN

Es gibt verschiedene Lockstoffe die beim Einsatz von Mäuseschlagfallen verwendet werden können.
Es gibt Lockstoffe in Flüssiger Form. Diese werden dann vorne in die Dosierkammer der Schlagfalle gemacht.
Neben den Flüssigen gibt es aber auch feste Lockstoffe in Stäbchen Form. Diese werden vorne unter die Wippe der Schlagfalle gelegt. Die Lockstoffe gibt es in verschiedenen Duftstoffen. Je nach Einsatzort müssen verschiedene Lockstoffe mit verschiedenen Düften Probiert werden. Denn hier ist es sehr entscheidend in welchem Bereich die Mäusebekämpfung durchgeführt wird und welche sonstigen Gerüche liegen in diesem Bereich vor.

WARNAUFKLEBER AUF MÄUSEBOXEN

Auf Mäuseboxen die mit einem wirkstoffhaltigem Köder ausgebracht werden muss ein Warnaufkleber angebracht sein! Dieser muß einen Warnhinweis enthalten mit Wirkstoff Antikoagulantium (Blutgerinnungshemmer) und dem Antidot (Gegenmittel)

WIE WIRKEN BLUTGERINNUNGSHEMMER (ANTIKOAGULANZIEN)

Aufgrund der Strukturähnlichkeit von Cumarinen (Blutgerinnungshemmer) zu Vitamin K1 bewirken diese eine kompetitive Hemmung (Konkurrenz) von Enzymen, die bei der Bildung des Gerinnungsfaktors Prothrombin des Blutes beteiligt sind.
Somit heben sie indirekt die natürliche Gerinnungsfähigkeit des Blutes auf (indirektes Antikoagulants) und schädigt Blutgefäß (Leber).
Dadurch tritt Blutflüssigkeit durch Schleimhäute, Körperhölen und innere Organe aus, was ein Verbluten des betroffenen bewirkt.
Entsprechend sind die allgemein für Antikoagulanzien typischen Vergiftungssymptome Haut- und Schleimhautblutungen und in schweren Fällen Blut im Stuhl und Urin.
Nach der Aufnahme einer tödlichen Dosis tritt der Tod nicht sofort, sondern erst nach vier bis fünf Tagen durch Entkräftung infolge des Blut- und Flüssigkeitsverlustes (Dehydratisierung) ein.

WELCHE WIRKSTOFFE ZUR MÄUSEBEKÄMPFUNG DÜRFEN VON DEM LAIEN GENUTZT WERDEN?

Der Laie / Private Anwender darf nur noch Wirkstoffe der Ersten Generation benutzen. Diese Vorgabe stammt vom UBA (Umweltbundesamt). Dieses regelt alle Vorschriften und Vorgaben für den Privaten Anwender & für den Sachkundigen Verwender.

Wirkstoffe der Ersten Generation (Für Private & Sachkundige Verwender)
– Warfarin
– Chlorophacinon
– Coumatetralyl
– Alpachluralose

Wirkstoffe der Zweiten Generation (Nur für Sachkundige Verwender)
– Difenacoum
– Bromadiolon
– Flococumafen
– Brodifacoum
– Difethialon

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