Ameisenbekämpfung

Sind Ameisen nützlich oder schädlich?

Ameisen die im Freiland, außerhalb des Lebensraum des Menschen leben sind als äußerst nützliche Insekten anzusehen!
Dringen die Ameisen jedoch in die Wohnung, einen Betrieb, eine Bäckerei oder Krankenhaus ein, stellen diese eine Gefahr dar.

Eindringen in die Gebäude

Das Eindringen der Ameisen erfolgt meistens von draußen. Die Ameisen kommen oft durch offene Türen oder Fenster in die Gebäude. Aber auch Gebäudeundichtigkeiten dienen hier als Eindringpforten. In den meisten Fällen sind es zunächst nur einzelne Ameisen die in die Gebäude kommen. Diese sind hier auf Nahrungssuche und werden als Vorhut ausgesendet. Sobald diese Ameisen eine geeignete Futterquelle entdeckt haben markiert diese den Weg von der Nahrung bis zum Nest. Hierfür werden spezielle Pheromone ausgestoßen. Diese markieren dann für die restlichen Ameisen den Weg vom Nest zur Nahrung. Hier bilden sich dann sog. Ameisenstraßen. Ameisenstraßen sind später für die Erfolgreiche Ameisenbekämpfung wichtig.

Schadwirkung

Die Schadwirkung ist  unterschiedlich und hängt vom Befallsort und auch von der Ameisenart ab.

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Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger)

Die Schwarzgraue Wegeameise im Allgemeinen:

Die Schwarzgraue Wegeameise kommt in ganz Europa vor. Sie ist Saisonal von März bis Oktober aktiv. Die Nester sind meistens im Boden angelegt. In seltenen Fällen ist ein Nest auch in altem und morschem Holz zu finden.
Pro Nest gibt es nur eine Königin. Die einzige Aufgabe der Königin ist es Eier zu produzieren. Alle Aufgaben im Nest wird von Arbeiterinnen erledigt. Die Alterserwartung der Königin ist extrem hoch. Diese kann bis zu 20 Jahre alt werden.

Als Nahrung dienen Hauptsächlich zuckerhaltige und proteinhaltige Substanzen. Aus diesem Grund findet man die Schwarzgraue Wegeameise oft in der nähe von Blattläusebefallenen Gewächsen. Die Ameisen ernähren sich von dem Sogenannten Honigtau den die Blattläuse absondern. Aus diesem Grund beschützen die Ameisen auch die Blattläuse da diese für Ihre Nahrungsgrundlage dienen.

An warmen Sommertagen fliegen die Neuköniginnen und Männchen aus dem Nest heraus. Im Flug vollziehen sie dann den jeweiligen Paarungsakt. Die Königin muss nur ein einziges mal in Ihrem Leben befruchtet werden. Diese Befruchtung reicht dann bis an ihr ende. Eine Königin kann bis zu 25 Jahre alt werden.
Die Männchen sterben kurz nach der Befruchtung der Königin. Die Königin wirft nach der Befruchtung Ihre Flügel ebenfalls ab und ist deswegen Optisch nur sehr schwer von den Arbeiterinnen zu unterscheiden. Jetzt sucht sich die Königin einen geeigneten platz für ein neues Nest.

In dieser Gründungsphase sind mehrere Königinnen beieinander und legen Ihre Eier ab um eine neue Kolonie zu gründen. Am Anfang ziehen die Königinnen Ihre Arbeiterinnen auf. Sobald eine gewisse Anzahl an Arbeiterinnen vorhanden sind werden die schwächeren Königinnen von den anderen stärkeren Königinnen und auch von den neuen Arbeiterinnen getötet. Das geht solange bis nur noch eine Königin als die stärkste übrig bleibt. Diese ist fortan die einzige Königin des Volkes und kann auch nicht ersetzt werden. Das bedeutet das wenn die Königin stirbt, stirbt auch Ihr Volk.

Bild einer WegameiseAussehen:

– Arbeiterinnen 3 – 5 mm groß
– Königin 8 – 9 mm groß
– Königinnen haben Flügel (Nur für Paarungsflug)
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Männchen 3,5 – 4,5 mm
– Männchen haben Flügel
– Lebensdauer der Männchen ist sehr kurz (Sterben nach der Begattung der Königinnen)
– Die Farbe ist dunkelbraun bis schwarz

 

 

Entwicklung:

– Holometabol (vollständig)
– Eientwicklung ca. 28 Tage
– Larvenentwicklung ca. 23 Tage
– Männchen entstehen durch spezielle Fütterung in der Entwicklung

Nahrung:

– Zuckerhaltige Nahrung (z.B. Blattlaussekret)
– Süße Pflanzensäfte
– Nektar
– Insekten
– Würmer
– Proteinhaltiges

Lebensweise:

– Nester meistens in der Erde
– Nester in Sandböden mit geringer Vegetation
– Nester unter flachen Terrassenplatten oder Gehwegplatten usw.
– Nester oft an Gebäuden auf der Südseite
– Große Kolonie (bis 100.000 Ameisen pro Nest möglich)

Befallsmerkmale:

– Auswurf im Bereich von Terrassenplatten oder Gehwegplatten
– Ameisenstraße
– Geflügelte Ameisen
– Vermehrtes Auffinden von Blattläusen

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Pharaoameise (Monomorium pharaonis)

Die Pharoameise imAllgemeinen:

Die Pharaoameise kommt Weltweit vor. Sie kommt saisonal vor mit dem besonderen Schwerpunkt im Frühherbst. Die Aktivität der Ameisen ist jedoch Ganzjährig. Die Nester sind Überwiegend in Gebäuden zu finden. Als Idealer weise ist der Lebensraum ein feuchtwarmes Klima. Die Raumtemperatur muss im Durchschnitt über 27 C° liegen. Man findet Sie oft in Krankenhäusern (Achtung Krankheitsüberträger, können auch in Wundverbände eindringen und fressen dort an der Wunde), aber auch in Hallenschwimmbädern sind Sie zu finden. Aber auch in Warenhäusern, Süßwarenindustrie, Zoohandlungen oder Mühlen sind sie zu finden. Da die Pharaoameisen Flugfähig sind ist auch ein Zuflug von außen möglich. Die Besonderheit ist das es viele Königinnen pro Nest gibt. In einem Nest können bis zu 2.000 Königinnen anzutreffen sein. In einem großen Nest sind bis 300.000 Ameisen möglich.
Wenn die Nester zu groß werden bilden sich sogenannte Tochterkolonien. Diese hängen mit dem Ursprungsnest trotzdem noch zusammen. Besonders bei Bedrohungen für das Nest geht der Alarm an alle Nester und somit auch an die Tochterkolonien. Das führt dann zu einer Versprengung im gesamten Objekt. Dies muss bei der Bekämpfung bedacht werden!
Als Nahrung wird proteinhaltige Nahrung (z.B. Wunden oder Kadaver) bevorzugt. Wenn es Keine Proteinhaltige Nahrung gibt kann aber auch rein Zuckerhaltige Nahrung als Grundlage dienen.
Die Königinnen der Pharaoameise hat im Verhältnis zu anderen Ameisenarten nur eine Kurze Lebensdauer. Diese beträgt ca. 1 Jahr. Aufgrund der großen Anzahl der Königinnen in den Nestern ist dies jedoch Kein Problem.
Die Paarung der Ameisen erfolgt im Nest und nicht wie bei anderen Ameisenarten außerhalb des Nestes. Die Paarung erfolgt dadurch das die Königinnen Lockstoffe aussenden. Im laufe Ihres Lebens legt eine Königin bis zu 4.000 Eier.
Die Einzige Aufgabe der Königinnen besteht im legen von Eiern. Die Aufzucht übernehmen dann die Arbeiterinnen des Nestes. Die Lebenserwartung von Arbeiterinnen beträgt nur wenige Wochen.

Bild PharoameiseAussehen:

– Arbeiterinnen 1,5 – 2 mm groß
– Arbeiterinnen sind gelb mit dunklem Hinterleib
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Königin 4 – 5 mm groß
– Königinnen sind dunkelrot
– Königinnen haben Flügel (werden nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen 3 – 3,5 mm
– Männchen sind schwarz
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)

Entwicklung:

– Holometabol (vollständig)
– Eientwicklung beträgt ca. 5 – 6 Tage
– Larvenentwicklung ca. 37 Tage

Nahrung:

– Proteinhaltige Nahrung
– Zuckerhaltige Nahrung

Lebensweise:

– Extrem versteckte Bereiche
– Fast Ausschließlich im Inneren von Gebäuden (Im Winter ist ein Überleben im Freien nicht möglich)
– Mehrere Königinnen pro Nest (bis 2000 pro Nest möglich)
– Große Kolonien (bis 300.000 pro Nest möglich)

Befallsmerkmale:

– Lebende Tiere
– Tote Tiere
– Ameisenstraße

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Braune Wegameise (Lasius brunneus)

Die Braune Wegeameise im Allgemeinen:

Die Braune Wegeameise kommt Europaweit vor. Sie zählt zu den holzzerstörenden Insekten. Diese Art der Ameisen benötigt immer Holz als Lebensgebiet. Dies können Wälder mit Laubgehölz sein oder aber auch in Häusern und Wohnungen ist die Braune Wegeameise anzutreffen. Die Braune Wegeameise nistet vorwiegend in morschem Holz von Bäumen oder morschen Baumstümpfen. In den Häusern nisten Sie in feucht gewordenem Holz. Daher ist ein Vorkommen in Häusern immer auch ein Indikator für Probleme mit morschem / vorgeschädigtem Holz. An welcher stelle das Holz verbaut ist spielt hierbei KEINE Rolle. Es werden auch Gipskartonplatten und Wärmedämmplatten aus dem Stoff Polystyrol werden für den Nestbau genutzt wenn die Braune Wegeameise sich im Gebäude angesiedelt hat. Es ist Keine Seltenheit das viele Ameisenkolonien in einem sehr engen Bereich zueinander bestehen. Diese Besonderheit ist auch bei der Bekämpfung der Braunen Wegeameise zu berücksichtigen. Unsere Schädlingsexperten beraten Sie hier in diesen dingen gerne!

Wie auch die Schwarzgraue Wegeameise (Lasius Nigger) ernähren Sie sich unter anderem von dem Honigtau der Blattläuse. Es werden aber auch andere Insekten als Nahrung genutzt.
Auch bei der Braunen Wegeameise gibt es nur eine Königin pro Nest. Die einzige Aufgabe der Königin ist es Eier mit Nachwuchs zu legen. Um die Aufzucht kümmern sich dann die Arbeiterinnen des Nestes.

Meistens findet in der Zeit von Mitte/Ende Mai bis Anfang/Mitte August der austritt der neuen Königinnen mit den Männchen statt. In dieser Zeit haben die neuen Königinnen und die Männchen Flügel. Die Begattung der Jungköniginnen erfolgt außerhalb des Nestes mit dem sogenannten Hochzeitsflug. Die Königinnen werfen nach der Begattung Ihre Flügel ab und beginnen mit dem Aufbau einer neuen Ameisenkolonie. Die Männchen sterben recht kurz nach dem Hochzeitsflug.
Da die Braune Wegeameise in Ihrer normalen Lebensweise eher verborgen lebt ist oft der Hochzeitsflug das erste mal das man in Häusern den Befall feststellen kann. Hierbei findet man viele Lebende sowie Tote Ameisen in der Wohnung. Besonders vermehrt ist das Auffinden an Fenstern und Glastüren zu beobachten.
Dies liegt daran das die Ameisen vom Licht angezogen werden. Je nach Objekt kann es auch sein das die Jungköniginnen das Gebäude nicht verlässt und in relativer nähe des bereits bestehenden Nestes Ihr eigenes neues Nest anlegen wird. In der Phase der Neugründung von Kolonien findet man Anfangs auch mehrere Königinnen in einem Nest. Wenn das Nest dann größer wird wandern diese dann jedoch ab. Aber auch hierbei bleiben diese oft in der nähe des letzten Nestes.
Aufgrund der vielen möglichen Nester und damit Königinnen ist es recht schwierig in der Bekämpfung.

Bei einer Bekämpfung Ohne einen Professionellen Schädlingsbekämpfer kommt man oft nicht zu einem Bekämpfungserfolg. Der Grund hierfür ist das die Braune Wegeameise die Fraßköder die man frei kaufen kann nicht fressen und diesen Wirkstoff komplett meiden!
Auch hier beraten unsere Experten Sie gerne vor Ort!

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Bild braune WegameiuseAussehen:

– Arbeiterinnen 2,5 – 4 mm groß
– Arbeiterinnen sind dunkelbraun im Kopfbereich / Hinterleib und im Bereich der Brust Hellbraun
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Arbeiterinnen haben Keinen Stachel zur Verteidigung
– Arbeiterinnen versprühen bei Gefahr eine ameisensäurehaltige Flüssigkeit
– Königin 6,5 – 8,5 mm groß
– Königinnen sind dunkelbraun im Kopfbereich / Hinterleib und im Bereich der Brust Hellbraun
– Königinnen haben Flügel (werden aber nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen 4 – 5 mm
– Männchen sind dunkelbraun im Kopfbereich / Hinterleib und im Bereich der Brust Hellbraun
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)
– Männchen sterben kurz nach der Begattung der Jungkönigin

Entwicklung:

– Holometabol (vollständig)
– Eientwicklung beträgt ca. 5 – 6 Tage
– Larvenentwicklung ca. 40 Tage

Nahrung:

– Proteinhaltige Nahrung
– Zuckerhaltige Nahrung

Lebensweise:

– Extrem versteckte Bereiche
– Im Inneren von Gebäuden (Pilzbefallenes oder durch Wasser vorgeschädigtes Holz nötig)
– Im Außenbereich in Laubwäldern (Morsches / Abgestorbenes Holz oder Baumstümpfe)
– Nur eine Königin pro Nest
– Viele Nester in engem Radius zueinander möglich

Befallsmerkmale:

– Lebende Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Tote Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Auswurf der durch den Nestbau / Straßenbau entsteht

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Rasenameise (Tetramorium caespitum)

Die Rasenameise im Allgemeinen:

Die Rasenameise ist in weiten Teilen der Welt zu finden. In Europa ist die Rasenameise die einzige Art der Tetramorium Familie. Als Lebensraum wird ein weicher und oft Sandiger Boden bevorzugt. Somit findet man die Nester der Rasenameise auch oft unter Gehwegplatten im Garten. Oft bemerkt man die Nester an den Auswürfen neben und zwischen den Gehwegplatten. Für die Nest Wahl werden überwiegend sonnige Plätze bevorzugt.
Die Nester können aber auch komplett frei zu finden sein. Hier bilden Sie eine riesige Erdkuppel als Nest. Diese Erdkuppeln sind sehr gut und auch weithin zu sehen.
Auch bei der Rasenameise gibt es nur eine Königin pro Nest. Die Nester können bis zu 80.000 Ameisen groß werden. Die Rasenameise lebt alleine ohne andere Ameisen in Ihrer Unmittelbaren nähe. Sollten andere Ameisen eines anderen Volkes in die Nestnähe kommen werden diese bekämpft. Besonders gegen andere Ameisen der gleichen Art gehen Sie extrem aggressiv vor.

Bei Ihrer Nahrung ist die Rasenameise extrem flexibel. Sie ist ein Allesfresser. Bevorzugt werden jedoch Aas, Pflanzensamen, aber auch Honigtau. Der Honigtau hier kommt von Raupen die im Schutz der Ameisen leben. Hierfür geben diese Ihren produzierten Honigtau an die Ameisen ab. Die Rasenameise frisst zwar liebend gerne Aas aber selbst gehen Sie nicht auf die Jagd nach anderen Insekten.
Für die Aufzucht werden viele Pflanzensamen gesammelt und in das Nest gebracht und hier an die Brut verfüttert.
Im Zeitraum zwischen Anfang Juni und Anfang August verlassen die neuen Jungköniginnen und die Männchen das Nest.

Der Austritt aus dem Nest erfolgt meisten in den frühen Morgenstunden. In dieser Zeit der Paarung haben die neuen Königinnen und die Männchen Flügel. Die Begattung der Jungköniginnen erfolgt außerhalb des Nestes mit dem sogenannten Hochzeitsflug. Die Königinnen werfen nach der Begattung Ihre Flügel ab und beginnen mit dem Aufbau einer neuen Ameisenkolonie. Die Männchen sterben recht kurz nach dem Hochzeitsflug.

Aussehen:

– Arbeiterinnen 2,5 – 4 mm groß
– Arbeiterinnen sind dunkelbraun bis schwarz
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Arbeiterinnen haben einen sog. Wehrstachel zur Verteidigung
– Königin 6,5 – 8,5 mm groß
– Königinnen sind dunkelbraun bis schwarz
– Königinnen haben Flügel (werden aber nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen 4 – 6 mm
– Männchen sind dunkelbraun bis schwarz
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)
– Männchen sterben kurz nach der Begattung der Jungkönigin

Entwicklung:

– Holometabol (vollständig)

Nahrung:
– Alles Fresser
– Bevorzugt aber AAS, Pflanzensamen und Honigtau

Lebensweise:

– Sandiger Boden
– Sonniger Bereich
– Unter Gehwegplatten
– Frei in Erdkuppeln die Sie selbst Aufschichten

Befallsmerkmale:

– Lebende Ameisen
– Tote Ameisen
– Auswurf der durch den Nestbau / Straßenbau entsteht
– Erdkuppeln

 

 

 

 

 

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Rossameise (Camponotus ligniperda)

Die Rossameise im Allgemeinen:

Die Rossameise ist weltweit vorkommend. Bei der Rossameise handelt es sich um die größte einheimische Ameisenart die wir hier bei uns haben. Die Arbeiterinnen der Rossameise werden über einen Zentimeter groß. Die Königinnen der Rossameise werden sogar bis zwei Zentimeter. Somit ist die Rossameise schon alleine aufgrund Ihrer Größe gut von anderen Ameisenarten zu unterscheiden.
Die Rossameise ist eine Holzzerstörende Ameise und baut vorwiegend Ihre Nester in alten und Morschen Baumstümpfen. Da hier der Platz jedoch nicht ausreichend ist für die gesamte Kolonie, wird ein Teil des Nestes auch im Boden rund um den Baumstumpf und dessen Wurzeln angelegt.
Das besondere bei dieser Ameisenart ist das es ggf. mehr wie eine Königin pro Nest gibt. Auch besonders ist das die Jungköniginnen und die Paarungsbereiten Männchen erst im dritten Jahr das Nest verlassen und nicht wie bei den anderen Arten schon im ersten Jahr. Der Austritt erfolgt in den Monaten von Anfang Mai bis ca. Ende Juni am späten Nachmittag und den Abendstunden.

Der Überwiegende Lebensraum der Rossameise sind Laubgehölze in den Bereichen von Wäldern, Parks oder auch Gärten.
Während des Hochzeitsfluges dringen Sie aber auch in Häuser ein um hier eine neue Kolonie zu bergründen. Hierbei dienen Ihnen verbaute Hölzer als Grundlage. Somit stellt die Rossameise auch ein hohes Risiko für Gebäude und die Gebäudesicherheit da!
Aufgrund Ihrer Lebensweise und dem hohen Risiko für das Gebäude sollte hier für die Bekämpfung immer ein Kammerjäger hinzugezogen werden.

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Aussehen:

– Arbeiterinnen 0,8 – 1,4 cm groß
– Arbeiterinnen sind im Bereich Kopf und Hinterleib schwarz und im Bereich Mitte leicht rötlich
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Arbeiterinnen haben einen sog. Wehrstachel zur Verteidigung
– Königin 1,4 – 2 cm groß
– Königinnen sind im Bereich Kopf und Hinterleib schwarz und im Bereich Mitte leicht rötlich
– Königinnen haben Flügel (werden aber nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen sind im Bereich Kopf und Hinterleib schwarz und im Bereich Mitte leicht rötlich
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)
– Männchen sterben kurz nach der Begattung der Jungkönigin

Lebensweise:

– Extrem versteckte Bereiche
– Im Inneren von Gebäuden in verbautem Holz
– Im Außenbereich in Laubwäldern (Morsches / Abgestorbenes Holz oder Baumstümpfe)
– Mehrere Königinnen pro Nest möglich

Befallsmerkmale:

– Lebende Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Tote Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Auswurf der durch den Nestbau / Straßenbau entsteht

 

 

 

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Zweifarbige Wegeameise (Lasius emarginatus)

Die Zweifarbige Wegeameise im Allgemeinen:

Die Zweifarbige Wegeameise wird auch Rotrückige Hausameise genannt. Die Zweifarbige Wegeameise kommt Nicht in ganz Deutschland vor, sondern im Südlichen Bereich. Als Lebensraum bevorzugt die Zweifarbige Wegeameise warme und möglichst trockene Bereiche im Bereich von Felzritzen oder Hohlräumen. Aber man findet Sie auch im Bereich von morschen Bäumen und morschen Baumstümpfen. Im Bereich des Menschen siedelt die Zweifarbige Wegeameise im Bereich von Gebäuden in Mauerritzen oder Holzvertäfelungen usw. Wenn das verbaute Holz vollständig intakt ist besteht Keine Gefahr. Ist das Holz jedoch vorgeschädigt durch zum Beispiel Pilzbefall kann dieses Holz befallen werden. In den Häusern nisten Sie in feucht gewordenem Holz. Daher ist ein Vorkommen in Häusern immer auch ein Indikator für Probleme mit morschem / vorgeschädigtem Holz. An welcher stelle das Holz verbaut ist spielt hierbei KEINE Rolle.

Wie auch die Schwarzgraue Wegeameise (Lasius Nigger) ernähren Sie sich unteranderem von dem Honigtau der Blattläuse. Es werden aber auch andere Insekten als Nahrung genutzt. Der Honigtau wird aber auch für den Nestbau benötigt. Als Nahrung dient der Zweifarbigen Wegeameise aber auch Essensreste und Küchenabfälle.

Auch bei der Zweifarbigen Wegeameise gibt es nur eine Königin pro Nest. Die einzige Aufgabe der Königin ist es Eier mit Nachwuchs zu legen. Um die Aufzucht kümmern sich dann die Arbeiterinnen des Nestes.
Meistens findet in der Zeit von Juni bis August der Austritt der neuen Königinnen mit den Männchen statt. In dieser Zeit haben die neuen Königinnen und die Männchen Flügel. Die Begattung der Jungköniginnen erfolgt außerhalb des Nestes mit dem sogenannten Hochzeitsflug. Die Königinnen werfen nach der Begattung Ihre Flügel ab und beginnen mit dem Aufbau einer neuen Ameisenkolonie. Die Männchen sterben recht kurz nach dem Hochzeitsflug.

Da die Zweifarbige Wegeameise in Ihrer normalen Lebensweise eher verborgen lebt ist oft der Hochzeitsflug das erste mal das man in Häusern den Befall feststellen kann. Hierbei findet man viele Lebende sowie Tote Ameisen in der Wohnung. Besonders vermehrt ist das Auffinden an Fenstern und Glastüren zu beobachten. Dies liegt daran das die Ameisen vom Licht angezogen werden. Je nach Objekt kann es auch sein das die Jungköniginnen das Gebäude nicht verlassen und in relativer nähe des bereits bestehenden Nestes Ihr eigenes neues Nest anlegen wird.
Aufgrund der vielen möglichen Nester und damit Königinnen ist es recht schwierig in der Bekämpfung.

Bei einer Bekämpfung Ohne einen Professionellen Schädlingsbekämpfer kommt man oft nicht zu einem Bekämpfungserfolg. Der Grund hierfür ist das die Zweifarbige Wegeameise die Fraßköder die man frei kaufen kann nicht fressen und diesen Wirkstoff komplett meiden!
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zweifarbige wegeameiseAussehen:

– Arbeiterinnen 2,5 – 4,5 mm groß
– Arbeiterinnen sind im Bereich Kopf schwarz und im Bereich des Brustkorbes rotgelb bis rotbraun
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Arbeiterinnen haben einen sog. Wehrstachel zur Verteidigung
– Königin 7 – 9 mm groß
– Königinnen sind im Bereich Kopf schwarz und im Bereich des Brustkorbes rotgelb bis rotbraun
– Königinnen haben Flügel (werden aber nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen 3,5 – 4,5 mm
– Männchen sind im Bereich Kopf schwarz und im Bereich des Brustkorbes rotgelb bis rotbraun
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)
– Männchen sterben kurz nach der Begattung der Jungkönigin

Lebensweise:

– Extrem versteckte Bereiche
– Im Inneren von Gebäuden in verbautem Holz
– Im Außenbereich in Felsspalten, Mauerspalten, Vertäfelungen, Morsches / Abgestorbenes Holz oder Baumstümpfe
– Eine Königin pro Nest

Befallsmerkmale:

– Lebende Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Tote Tiere (meistens erst bei Hochzeitsflug)
– Auswurf der durch den Nestbau / Straßenbau entsteht

 

 

 

 

 

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Rote Feuerameise (Solenopsis invicta)

Die Rote Feuerameise im Allgemeinen:

Die Rote Feuerameise kommt in weiten Teilen der Welt vor. Die Feuerameise ist recht robust und ein Überlebenskünstler in Ihrem Lebensumfeld. Als Nahrung dient der Feuerameise überwiegend andere Insekten. Somit gilt die Feuerameise auch als Räuberisches Insekt. Aber wie die meisten Ameisenarten mögen auch die Feuerameisen den Honigtau von unteranderem Blattläusen.
Die Nester der Feuerameisen sind Hügelartig. Ein Nest der Feuerameise kann bis zu ca. 50 cm hoch werden. Wenn das Nest an etwas angelehnt/angebaut werden kann was großflächig halt gibt kann das Nest sogar noch höher werden.
Im besonderen die Feuerameisen reagieren extrem aggressiv auf Bedrohungen und Störungen Ihres Nestes. Wenn ein Mensch von einer Feuerameise gebissen wird gibt es nach ca. 24 – 48 Stunden einen extrem juckenden Hautausschlag im Bereich der Bissstelle. Der Biss der Feuerameise selbst ist bereits sehr Schmerzhaft.

Aussehen:

– Arbeiterinnen 3 – 6 mm groß
– Arbeiterinnen sind im Bereich Kopf und Körper Kupferfarben, der Hinterleib ist schwärzlich
– Arbeiterinnen haben Keine Flügel
– Arbeiterinnen haben einen sog. Wehrstachel zur Verteidigung
– Königin 13 – 15 mm groß
– Königinnen sind im Bereich Kopf und Körper Kupferfarben, der Hinterleib ist schwärzlich
– Königinnen haben Flügel (werden aber nach der Begattung abgeworfen)
– Männchen sind im Bereich Kopf und Körper Kupferfarben, der Hinterleib ist schwärzlich
– Männchen haben Flügel (behalten diese Dauerhaft)
– Männchen sterben kurz nach der Begattung der Jungkönigin

Lebensweise:

– Offene Hügelbauten bis 40 cm höhe
– Meist Sandiger Boden bevorzugt
– Eine Königin pro Nest

Befallsmerkmale:

– Sichtbare Nesthügel
– Lebende Ameisen
– Ameisenstraßen

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Schwarzkopfameise (Tapinoma meelanocephalum)

Die Schwarzkopfameise imAllgemeinen:

Die Schwarzkopfameise wird auch Gespensterameise wegen Ihrem Aussehen genannt. Der Lebensraum der Schwarzkopfameise ist in allen Bereichen die eine gewisse Grundtemperatur und Feuchtigkeit haben. In Deutschland findet man die Schwarzkopfameise meistens in warmen Gebäuden/Wohnungen oder auch Gewächshäusern vor. Die Schwarzkopfameise ähnelt in weiten teilen der Pharaoameise (Monomorium pharaonis).

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Bekämpfung von Ameisen

Bei der Bekämpfung von aufgefundenen Ameisen ist es  wichtig, dass man genau bestimmt um welche Art es sich hierbei handelt. Aufgrund der geringen Größe und oft nur kleinen Unterscheidungsmerkmale ist dies für den Laien oft eigentlich unmöglich. Wenn wir Exemplare finden oder übersendet bekommen werden diese von unseren Schädlingsexperten unter einem Mikroskop begutachtet. Sollte eine eindeutige Bestimmung nicht möglich sein senden wir die Probe zur Bestimmung zu einem Dipl. Biologen. Dieser bestimmt und Beurteilt dann die Probe und erstellt eine Expertise zu der eingesendeten Ameise.
Wenn die genaue Art der Ameise bestimmt worden ist kann entsprechend des Lebensraumes und des Verhaltens mit der Bekämpfung begonnen werden. Die Form der Ameisenbekämpfung ist individuell. Hier können Fraßgele zum Einsatz kommen oder Fraßgranulate, Spritzmittel oder auch Gießmittel. Bei sog. Holzameisen kann auch evtl. eine Holzschutzmaßnahme erforderlich werden.

Die Ameisendosen aus dem Freien Handel bringen leider oft Keinen Erfolg da die Wirkstoffe nicht für die gefundene Ameisenart bestimmt ist. Von Spraydosen die man selbst frei kaufen kann sollte man sich Distanzieren. Die Sprays töten zwar die Ameisen die Angesprüht werden, aber das Nest und die Königin wird nicht getötet. Wenn mit solchen Sprays in Fugen oder Ritzen gesprüht wird, wird das Nest nicht getötet sondern nur versprengt und die Probleme hierdurch werden nur noch größer.
Aus diesem Grund sollte möglichst immer ein Sachkundiger Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden.

Hier wird genau auf die Ameisenart die Bekämpfung festgelegt und auch die Produktauswahl getroffen. Die Anwendung der jeweiligen Produkte erfolgt immer unter der Maßgabe des Maximalen Schutzes für die Menschen im Umfeld der jeweiligen Bekämpfung. Aufgrund der Bekämpfung besteht oft KEINE Beeinträchtigung für die Lebens oder Arbeitssituation im Bekämpfungsbereich.

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